SCHUTZBELÜFTUNG RUßFILTER - KLIMA  BAUMASCHINEN

 


1. Stufe:
Ansauggitter

In der ers­ten Stu­fe wird gro­ber Schmutz ab­ge­hal­ten. Hier­für set­zen wir ein korrosionsbestänidges Gitter ein, wel­ches au­ßen an der Schutz­be­lüf­tung an­ge­bracht ist. Das Git­ter ist kon­struk­tiv in der Art ge­stal­tet das der Schmutz nicht von au­ßen an­haf­tet. In der Re­gel fällt der Schmutz über die Schwer­kraft wie­der ab. Der Grobfilter un­ter­liegt so­mit kei­ner re­gel­mä­ßi­gen War­tung und muss auch nicht er­setzt wer­den.

2. Stufe:
Multizyklon

Luftwirbel gegen groben Staub: In der zwei­ten Stu­fe der Luft­auf­be­rei­tung geht es um die Be­sei­ti­gung des Grobstaubs. SEKA setzt da­für ei­nen war­tungs­frei­en Zy­klon ein, der ohne Pa­pier­fil­ter aus­kommt. Er ver­setzt die staub­hal­ti­ge Luft in Ro­ta­ti­on und schei­det da­bei über die Fliehkraft den größ­ten Teil der gro­ben Staub­par­ti­kel ab. Die­se Par­ti­kel müs­sen da­her nicht vom nach­ge­schal­te­ten Schweb­stoff­fil­ters ab­ge­fan­gen wer­den, was des­sen Stand­zeit dras­tisch er­höht.

3. Stufe:
Schwebstofffilter

Maßnahme gegen feinste Partikel: Im SSF wer­den alle Staub­par­ti­kel klei­ner als 10  µm (PM10) bis hin zu ul­tra­fei­nen Par­ti­keln ab­ge­schie­den. Er muss nach DGUV 201-004 (ehem. BGI581) min­des­tens der Fil­ter­klas­se H13 nach EN 1822 ent­spre­chen. SEKA geht je­doch hier auf Num­mer Si­cher. Um ei­nen ma­xi­ma­len Schutz zu er­zie­len, wer­den aus­schließ­lich Fil­ter der Klas­se „HEPA H14“ bzw. „ULPA U15″ ein­ge­setzt. Sie er­rei­chen ei­nen Ge­samt­ab­schei­de­grad von min­des­tens 99,999 3% und ent­spre­chen da­mit Staub­fil­tern der Klas­se „H“ nach EN­60335, wie sie un­ter an­de­rem für den Ein­satz in Ver­bin­dung mit Asbeststäuben vor­ge­schrie­ben sind. Da Fil­ter auf der Ba­sis von Cel­lu­lo­se als Nähr­bo­den für Mi­kro­or­ga­nis­men die­nen kann, set­zen wir aus­schließ­lich Fil­ter auf der Ba­sis von Glas­fa­sern ein.

4. Stufe:
Aktivkohlefilter

Gase und Gerüche wirksam ausgeschaltet: Nach­dem die Luft prak­tisch frei von jeg­li­chen Staub­par­ti­keln ist, küm­mert sich ein Ak­tiv­koh­le­fil­ter um die Be­sei­ti­gung von läs­ti­gen Ge­rü­chen, ge­sund­heits­schäd­li­chen Dämp­fen und to­xi­schen Ga­sen. Ak­tiv­koh­le ist in der Re­gel Koh­len­stoff mit ei­ner hoch po­rö­sen Ober­flä­che. Sei­ne of­fen­po­ri­ge Struk­tur sorgt für eine ex­trem große in­ne­re Oberfläche. Die Gas­mo­le­kü­le wer­den ent­we­der durch An­haf­ten (Adso­pr­ti­on) oder che­mi­sche Re­ak­ti­on (Che­mi­sorp­ti­on) an der Ober­flä­che der Ak­tiv­koh­le ge­bun­den. Wenn die Ober­flä­che mit Schad­stof­fen ge­sät­tigt ist, kann der Fil­ter kei­ne Schad­stof­fe mehr auf­neh­men und muss er­setzt wer­den.

Qualität:
Filterwirkung ohne Kompromisse

Die Qua­li­tät des Aktivkohle-Filters wird von sei­nem Füll­ge­wicht be­stimmt. Je grö­ßer das Füllgewicht, des­to mehr Schad­stof­fe kann er auf­neh­men und des­to hö­her ist sei­ne Stand­zeit. Be­son­ders bei schwall­ar­ti­ger Be­las­tung sorgt ein gro­ßes Ak­tiv­koh­le­vo­lu­men für ein Plus an Si­cher­heit. Mit ei­nem Füll­ge­halt von 9 kg bie­tet SEKA den mit Ab­stand größten Ak­tiv­koh­le­fil­ter auf dem Markt an.

Ab­ge­stimmt auf die Schad­stof­fe, die ge­bun­den wer­den sol­len, wer­den Ak­tiv­koh­le­fil­ter in den Qua­li­tä­ten A, B, E, K, AX oder hg ver­wen­det.

Standzeit:
Je grösser desto besser

Die Stand­zeit ei­nes Fil­ters ist nicht nur ab­hän­gig von sei­ner Fil­ter­flä­che bzw. von sei­nem Füll­vo­lu­men. Ent­schei­dend ist auch die durch­ge­setz­te Luftmenge. Die Tech­nik der Schutz­be­lüf­tungs­an­la­gen von SEKA be­ruht da­her auf be­son­ders gro­ßen Fil­ter in Ver­bin­dung mit ei­nem re­la­tiv niedrigen Luft­durch­satz. Das sorgt für op­ti­ma­le Be­din­gun­gen, für lan­ge Stand­zei­ten und nied­ri­ge Be­triebs­kos­ten.

Filterpaket Ultra Protect

Die­ses Fil­ter­pa­ket ist spe­zi­ell für Um­ge­bun­gen mit er­heb­li­cher gas­för­mi­ger Schad­stoff­be­las­tung ab­ge­stimmt. Da­bei han­delt es sich um An­wen­dun­gen, in de­nen Gas­mas­ken vor­ge­schrie­ben sind, die min­des­tens der Ka­te­go­rie 2 ent­spre­chen. Ein ty­pi­sches An­wen­dungs­ge­biet ist die Sa­nie­rung von Alt­las­ten.

S8.5C Aktivkohlefilter mit ca. 9 kg Füllgewicht (Ge­samt­ge­wicht ca. 12 kg)

S8.2S Schwebstofffilter der Fil­ter­klas­se H14 (eine Klas­se hö­her als vor­ge­schrie­ben) mit ei­ner ef­fek­ti­ven Fläche von 1 m² und ei­nem Ab­schei­de­grad von 99,999 3%

Filterpaket Bio Protect

Die­ses Fil­ter­pa­ket ist vor al­lem für An­wen­dun­gen ge­dacht, bei de­nen eine eher ge­rin­ge gas­för­mi­ger Schad­stoff­be­las­tung und Ge­ruchs­be­läs­ti­gung vor­han­den ist. Es sind dies alle An­wen­dun­gen, in de­nen Gas­mas­ken der Ka­te­go­rie 1 vor­ge­schrie­ben sind. Ty­pi­sche An­wen­dungs­be­rei­che sind zum Bei­spiel Kom­pos­tier­an­la­gen. S8.4C2 Aktivkohlefilter mit ca. 4,0 kg Füllgewicht (Ge­samt­ge­wicht ca. 6,5 kg) S8.3S Schwebstofffilter der Fil­ter­klas­se H14 (eine Klas­se hö­her als vor­ge­schrie­ben) mit ei­ner ef­fek­ti­ven Fläche von 2 m² und ei­nem Ab­schei­de­grad von 99,999 85%

Filterpaket Dust Protect

Die­ses Fil­ter­pa­ket ist auf An­wen­dun­gen ab­ge­stimmt, bei de­nen le­dig­lich par­ti­kel­ge­bun­de­ne Schad­stof­fe vor­lie­gen. Es wird vor al­lem im Be­reich der As­bes­tent­sor­gung ein­ge­setzt. S8.4S Schwebstoffilter mit ei­ner ef­fek­ti­ven Fläche von 2,5 m² in U15-Qua­li­tät (2 Fil­ter­klas­sen hö­her als vor­ge­schrie­ben) und ei­nem Ab­schei­de­grad von 99,999 9%.

Filterpaket Special Protect

Die­ses Fil­ter­pa­ket be­inhal­tet zwei verschiedene Aktivkohlefilter und denSchwebstofffilter S8.2S. Die­ses Pa­ket ist vor al­lem für An­wen­dun­gen mit leicht­sie­den­den Schad­stof­fen kon­zi­piert. Der ers­te Fil­ter kann z. B. mit ABEK-Koh­le be­füllt und der nach­ge­schal­te­te Fil­ter mit AX-Koh­le. Die­se Fil­ter­kom­bi­na­ti­on fin­det vor al­lem in der Alt­las­ten­sa­nie­rung An­wen­dung.                                

Filterzustand immer im Blick

Jede SEKA Schutz­be­lüf­tungs­an­la­ge ist mit ei­nem Be­dien­pult zur Funk­ti­ons­steue­rung und Funk­ti­ons­über­wa­chung aus­ge­stat­tet. Durch eine verständliche Anzeige am Bedienpult kann der Beladungszustand der Staub­fil­ter ab­ge­le­sen wer­den. Bei er­rei­chen der Ein­satz­gren­ze wird über das Be­dien­pult ein Hin­weis an den Fah­rer ge­ge­ben.

Grund­sätz­lich soll­ten die Schweb­stoff­fil­ter un­ab­hän­gig von Ih­rer Be­la­dung nach           spä­tes­tens ei­nem Jahr Be­triebs­zeit aus­ge­tauscht wer­den. Das kann zum Bei­spiel im Zuge der jähr­lich       vor­ge­schrie­be­nen UVV Prü­fung ge­schehen   SEKA emp­fiehlt da­bei hoch­wer­ti­ge Fil­ter aus Glas­fa­serv­lies.


 

Aktivkohlefilter
Austausch gezielt nach Bedarf

Für die Stand­zeit ei­nes Ak­tiv­koh­le­fil­ters lässt sich lei­der kei­ne pau­scha­le Aus­sa­ge ma­chen. Auch lässt sich sei­ne ak­tu­el­le Sät­ti­gung nicht mit ein­fa­chen Mit­teln be­stim­men. Be­son­ders farb- und ge­ruch­lo­se Gift­stof­fen wer­den meist nicht er­kannt, oder erst wenn die Atem­luft im In­ne­ren der Ka­bi­ne be­reits ober­halb der zu­läs­si­gen Grenz­wer­te liegt. Des­halb bie­tet SEKA ei­nen spe­zi­el­len Service, um die Stand­zeit ei­nes Ak­tiv­koh­le­fil­ters un­ter den ge­ge­be­nen Be­triebs­be­din­gun­gen zu­ver­läs­sig ein­schät­zen zu kön­nen.

Da­für wird der ers­te Ak­tiv­koh­le­fil­ter noch vor Er­rei­chen der zu er­war­ten­den Stand­zeit aus­ge­tauscht und zu SEKA ein­ge­schickt. Wir prüfen an­hand der pro­gnos­ti­zier­ten Schad­stof­fe die Beladung des Ak­tiv­koh­le­fil­ters.

Ba­sie­rend auf der vor­lie­gen­den Ana­ly­se, kann dann die Stand­zeit des Fil­ters mit ei­ni­ger Sicherheit für die­sen An­wen­dungs­fall er­mit­telt wer­den. Au­ßer­dem be­steht die Mög­lich­keit, die ver­wen­de­te Koh­le noch­mals ex­akt an den Ein­satz­fall an­zu­pas­sen.